Zwischen Schulhof, Strand und jeder Menge Kultur: Eindrücke einer Projektreise nach Frankreich

von Annegret Scheuringer
05. Juni 2026

Vielleicht war es die Sonne, vielleicht die Gruppe, vielleicht das mediterrane Ambiente im Frühling an der Côte d‘Azur: Unsere Projektreise nach Nizza fühlte sich wie ein kleines Abenteuer an. Diese Woche hat Spuren hinterlassen: nicht nur in unseren Fotos, sondern auch in unseren Herzen und Köpfen. Erasmus+ ist kein Urlaub, es ist eine Reise, die vielfältige und unerwartete Perspektiven eröffnet.

Lwana: Ich habe durch diese Reise weniger Angst, Französisch oder Englisch zu sprechen. Und ich habe die anderen Studierenden besser kennengelernt.

Georges: Im Rahmen des Erasmus+ Projektes lernt man die Kultur des besuchten Gastlandes intensiver kennen, weil man direkt mit Menschen im Alltag konfrontiert wird. Das ist was anderes als im Urlaub ...

Michelle: Vor allem die Gastschule hat mich sehr überrascht. Das Schulsystem unterscheidet sich sehr von unserem in Österreich und es war ein spannendes Erlebnis, den französischen Schulalltag mitzuerleben.

Aysha: Diese Reise hat mir geholfen, selbstbewusster in einer fremden Sprache zu sprechen. Mir wurde bewusst, dass man auch mit kleinen Fehlern gut verstanden wird.

In unserer Partnerschule, dem Schulzentrum Don Bosco Nice, wurden wir beinahe wie alte Bekannte begrüßt. Neben dem Besuch mehrerer Unterrichtsstunden im Gymnasium wurden uns auch die verschiedenen Zweige der Berufsschule vorgestellt. Dabei konnten unsere Studierenden Kontakte zu den Schüler*innen vor Ort knüpfen, die ihnen ihre jeweilige Arbeit erklärten. An den Nachmittagen standen unterschiedliche kulturelle Aktivitäten auf dem Programm: die lebendige Altstadt und die Strandpromenade von Nizza, das mondäne Monaco, das mittelalterliche Eze-Village, das malerische Villefranche. Ein echtes Highlight war auch der Blick hinter die Kulissen der Diacosmie de Nice, wo wir eine exklusive Führung durch das riesige Produktionszentrum der Oper von Nizza erleben durften.

Für uns Lehrerinnen war es eine lohnende und motivierende Erfahrung zu erleben, wie sehr sich die Studierenden bemühten, ihre Sprachkenntnisse im Alltag anzuwenden: während des Unterrichts an der Gastschule, beim Bestellen im Restaurant, beim Einkaufen auf dem Markt oder auch beim Versuch, sich an der Wache des Fürstenpalasts in Monaco „vorbeizuschwindeln“ 😊

Solche und ähnliche Erlebnisse haben unsere Gruppe zusammengeschweißt und noch bevor wir die lange Heimreise angetreten haben, tauchte immer wieder die Frage auf: Wann findet denn die nächste Projektreise nach Nizza statt?

Organisatorinnen: Birgit Neuner-Mühlböck, Alexandra Ladner-Zangerl

Teilnehmende Studierende: Ela Aksoy, Lwana Al-Kelesch, Niklas Fritz, Aysha Khan, Christoph Mairhofer, Aleksandra Nikolic, Michelle Schranz, Georges Weber

Kofinanziert von der EU

Erasmus+ Projektreise:

Diese Reise wurde zum größten Teil mit Geldern aus dem Erasmus+ Bildungsprogramm der EU gefördert.

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